ebu C-Gestell-Pressen

ebu Designstudie

zur Neugestaltung der am Markt bewährten ebu C-Gestell-Baureihe H

Der Bedarf an C-Gestell-Pressen, die sowohl für den Handeinlegebetrieb als auch für teil- oder vollautomatischen Anwendungen Verwendung finden, ist ungebrochen. Mit der Entwicklung der neuen Baureihe, schlägt ebu UMFORMTECHNIK mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Ergonomisch und sicherheitstechnisch anspruchsvolles Konzept
  • Vereinfachte Handhabung für den Betreiber und integrierte technische Vorteile
  • Reduzierung der Herstellungs-, Fertigungs- und Montagezeiten, unter Berücksichtigung der Ressourcenschonung
Designstudie H40
Prototyp neue ebu H40, präsentiert auf Blechexpo Nov. 2013

Bei der Gestaltung des Pressenkörpers hat ebu größtes Augenmerk auf die Tatsache gelegt, dass ein steifes Tischkonzept in Verbindung mit der notwendigen Beinfreiheit bei sitzender Tätigkeit vor Pressen dieses Typs realisiert wird. Bisher war es immer hinderlich, bei sitzender Tätigkeit die angemessene Beinfreiheit des Bedieners zu schaffen. Die ergometrisch ansprechende Bauweise der neuen Baureihe bringt neben dem geforderten Komfort für den Bediener die notwendige Steifigkeit zwischen Tisch und Stößel unter Nennlast. Die Auffederungswerte sind gegenüber dem Vorgängermodell mit verstellbarem Tisch halbiert worden.

Die Maschine wird traditionell in Guss hergestellt. Wir haben die Möglichkeit, in verschiedenen Gussqualitäten die Ausführung und Steifigkeit zu beeinflussen. In Zusammenarbeit mit Gießern konnten wir ein leicht gießbares, optimal entformbares und in der Handhabung einfaches Modell entwickeln, welches sich durch die Gesamtsteifigkeit und entsprechende Festigkeit unter Belastung auszeichnet. Der Seriengedanke erlaubt zudem den Einsatz von kostengünstigeren und umweltfreundlichen Holzmodellen.

Wie auch in anderen Baureihen haben wir Aggregate sowie periphere Versorgungseinrichtungen aus dem Arbeitsbereich verbannt und in den Pressenkörper direkt integriert. Somit entstehen keine Überstände, die das schlanke Design der Presse nachteilig beeinflussen. Der Platz um die Maschine herum, bleibt für die Teilelogistik nutzbar. Bedingt durch die Bauart lassen sich Schalldämmungsmaßnahmen in verschiedenen Ausbaustufen sowohl in dem Verkleidungsbereich als auch im Pressenkörper selbst einfach realisieren.

Standardmäßig ist in jeder Maschine die Anbaumöglichkeit von Lichtfeldeinrichtungen sowie mechanischer Abschirmungen für den Tisch berücksichtigt. Damit tragen wir auch dem Gedanken der Nachrüstung Rechnung.

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, von den im Standard enthaltenen Verstelleinrichtungen zu halb- oder vollautomatischen Lösungen zu wechseln. Dies betrifft insbesondere die Stößelhöhen- und die Hubverstellung sowie die Drehzahlregelung. Auch die Integration von Vorgelegen zur Erhöhung des Arbeitsvermögens im niedrigen Drehzahlbereich ist in der neuen Baureihe wie gewohnt durchführbar.

Bereits seit über 30 Jahren setzt ebu hydraulische Kupplungen in der Standardausführung der C-Gestell-Pressen ein. In der neuen Baureihe sind wir dieser Tradition treu geblieben. Dennoch ist es auch durchaus möglich, für den halb- oder vollautomatischen Betrieb der Maschine mit wenigen Schaltvorgängen im Kupplungsbereich eine pneumatische Kupplung einzusetzen. Von Beginn an haben wir den Einsatz beider Kupplungstypen - hydraulische Nasslamellenkupplung mit Federdruckbremse und pneumatische Einscheibenkupplung - berücksichtigt.

Um modernen Fertigungsanforderungen gerecht zu werden, hat ebu die Exzenterwelle wälz-gelagert und den Stößel in Linearführung gestaltet. Die damit nahezu spielfreie Ausführung in Verbindung mit der sehr steifen Pressenkörperkonzeption unterstützt die Fertigung sehr genauerer Teile.

Steuerungstechnisch hat ebu auf eine kompakte Einheit gesetzt, die selbstverständlich den europäischen Maschinenbaurichtlinien und allen einschlägigen Norm- und Ausführungs-vorschriften entspricht.

Das maschineninterne Nockenschaltwerk, welches zur Überwachung der Abschaltpunkte sowie des Nachlaufweges auch bei verschiedenen Drehzahlen eingesetzt wird, ist von der mechanischen Ausführung gegen ein vollelektronisches Gerät, das im Schaltschrank platziert ist, ersetzt worden.

Wer Maschinen in Serien bauen will, unabhängig von der Presskraftgröße, muss auf Vereinfachung in der Fertigung der Bauteile sowie in der Montage achten. Bei der Umsetzung einer Variantenkonstruktion können wir flexibel auf die Wünsche der Betreiber bis kurz vor Fertigstellung der Maschine reagieren. Die Montagezeiten selbst haben wir im Vergleich zum Vorgängermodell auf über die Hälfte reduziert.

Der neue geschaffene „Baukasten" ist perfekt für mittlere bis größere Losgrößen geeignet.

Mit der Mischung aus innovativem Design, technisch anspruchsvoller Konzeption und intelligenter Fertigungs- und Montagehandhabung ist ebu überzeugt, eine neue attraktive Baureihe in den Markt zu bringen.

H-Baureihe der ebu C-Gestellpressen